Goldene Milch - mit diesem ayurvedischen "Zaubertrank" kann man sich so manchen Arztbesuch sparen.

Oft greifen Europäer zu heißer Milch mit Honig, wenn einen mal wieder die Grippe erwischt hat. Viel wirksamer ist jedoch Mandelmilch mit Kurkuma - es legt sich wie ein Schutzfilm über den Mund- und Rachenraum und erschwert die Ausbreitung von Viren und Bakterien.

 

Denn diese Milch ist tatsächlich Gold wert: Sie wird in Indien gerne bei Erkältungen getrunken, hilft bei Antriebslosigkeit und schützt vor zahlreichen Krankheiten. Nicht umsonst ist sie in der ayurverdischen Lehre schon lange als heilendes Getränk bekannt.

Wir brauchen:

 

- 300 ml Mandelmilch (Cashewnussmilch oder jede andere pflanzliche Milch geht natürlich auch)

- 1,5 TL Bio-Kurkuma (gemahlen)

- 1 TL natives Kokosöl

- 1 Messerspitze schwarzer Pfeffer

- 1 Messerspitze Ceylon-Zimt

- 1 Messerspitze Kardamom

- 1 kleines Stückchen Ingwer (ca. 15 g) oder als fertiges Pulver

- je nach Bedarf mit Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen

 

alle Zutaten gibt es im Bio-(Super-)Markt

Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

 

Kurkuma

 

Die goldene Wunderwurzel spielt sowohl in der ayurvedischen als auch chinesischen Küche und Heilkunde eine wesentliche Rolle. Eingesetzt wird es aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung. Diese erhält es vom Inhaltsstoff Kurkumin, dem eine ähnliche Wirkung wie jener von westlichen Medikamenten , wie z.B. Ibuprofen, nachgesagt wird. Aber das Kurkumin kann noch mehr.

 

Der Wirkstoff Kurkumin soll unter anderem bei krankheiten wie Krebs und Alzheimer positive Wirkung aufweisen. Forschungen ergaben, dass Kurkuma hervorragend bei der Vorbeugung gegen schwerwiegende Erkrankungen des Darms, der Lunge und der Leber hilft. Aber auch diverse andere Beschwerden können dank der entzündungshemmenden Wirkung des curryähnlichen Gewürzes gelindert werden.

 

Weitere positive Eigenschaften von Kurkuma:

- entzündungshemmend

- schützt vor Alzheimer

- hemmt die Tumorbildung

- bei Darmerkrankungen

- bei Atemwegserkrankungen

- bei Lebererkrankungen

- wirkt blutreinigend

Ingwer

 

Ingwer, die scharfe Knolle, ist einer der stärksten natürlichen Heilmittel bei vielen Krankheiten und man kann sie auf verschiedene Arten und Weisen anwenden. Angeblich kann Ingwer auch Krebs besiegen.

 

Eine Studie, die in der Georgia State University gemacht wurde ergab, dass Ingwer-Extrakt in der Lage war die Größe eines Prostata-Tumors um 56% zu reduzieren. Neben der positiven Wirkung auf Krebs wurde bei Ingwer auch beobachtet, dass man damit auch Entzündungen behandeln konnte. Dabei versorgte er den Körper mit lebenswichtigen Antioxidantien.

 

Kokosöl

 

Das das Curcumin kaum wasserlöslich ist, wird es gemeinsam mit dem hochwertigen Kokosöl eingenommen, was die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um ein vielfaches erhöht.

 

Kokosöl besteht zu fast 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, von denen rund 50 Prozent Laurinsäure ist. Diese kann Bakterien, Pilze und Viren abtöten, was dafür sorgt, dass man weniger Infektionen bekommt. Dem Öl wird sogar nachgesagt, selbst den hartnäckigen Helicobacter-Bakterien den Garaus machen zu können. Kokosöl lässt sich prima zur Bekämpfung des lästigen Darmpilzes "Candida" einsetzen. Gerade in bestimmten Diäten nimmt Kokosöl einen festen Platz in der Strategie der Wiederherstellung einer gesunden Darmflora ein. Ausserdem ist Kokosöl Supernahrung für das Gehirn. Es besteht hauptsächlich aus MCT (Medium Chain Triglyceride). Eine im Jahr 2014 in der Fachzeitschrift Neurobiology of Aging revolutionäre Studie beweist, dass diese MCT praktisch direkt die kognitiven Funktionen und Gedächtnisstörungen verbessern. 

Schwarzer Pfeffer

 

Schwarzer Pfeffer allein hat schon tolle medizinische Wirkungen auf den Körper und kann außerdem dabei helfen, Kurkuma besser zu verwerten. Denn es empfiehlt sich, dem Kurkuma unbedingt etwas gemahlenen schwarzen Pfeffer zuzugeben, da das im Pfeffer enthaltene Alkaloid Piperin die Resorbierbarkeit von Curcumin um den Faktor 2.000(!) erhöht. Piperin kommt vor allem im Schwarzen und Langen Pfeffer vor und ist nicht nur für den scharfen Geschmack verantwortlich, sondern außerdem gesund für die Verdauung sowie als Katalysator zur Aufnahme von Nährstoffen.

Ceylon-Zimt

 

Zimt ist ein großartiges Naturheilmittel. Als wärmendes Gewürz kurbelt es den Stoffwechsel an, kann die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel senken und unterstützt durch seine unzähligen sekundären Pflanzenstoffe die Verdauung und damit die Krebsvorbeugung. Es wirkt desinifzierend, krampflösend, stimmungsaufhellend und durchblutungsfördernd. Um in den Genuss seiner anregenden Wirkung zu kommen, muss man den Zimt nicht einmal essen. Riechen reicht ebenfalls aus, um die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung anzukurbeln. Also ab und an ein bisschen Zimtschnüffeln schadet nicht!

 

Wichtig ist es, bei Zimt darauf zu achten, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt. Gibt es auf der Verpackung keine genauere Angabe, ist meist der billigere Cassia-Zimt enthalten. Dieser enthält von Natur aus viel Cumarin (nicht zu verwechseln mit dem o.g. Kurkumin), das in größeren Mengen gesundheitsschädigend sein kann. Hochwertiger Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger und man ist auf der sicheren Seite.

Kardamom

 

Kardamom gehört wie auch Kurkuma zur Familie der Ingwergewächse und gilt mit als eines der teuersten Gewürze weltweit. Während er in Asien oft zum Würzen warmer, herzhafter Speisen verwendet wird, taucht er bei uns vor allem im Weihnachtsgebäck auf. Die schwarzen, aromatischen Kardamom-Samen verstecken sich in grünen Kapseln. Da das Aroma schnell verfliegt, sollte Kardamom immer frisch verwendet und die Kapseln kurz vor Verwendung aufgestoßen werden. Die in den Samen enthaltenen ätherischen Öle haben eine positive Wirkung auf uns. Sie wirken wohltuend auf den Magen-Darm-Trakt, krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend. In Arabien wird er auch für seine stimmungsaufhellende und angeblich aphrodisierende Wirkung geschätzt. Ob letzteres stimmt, kann jeder für sich selbst testen.

Zubereitung:

 

- die Mandelmilch in einem Topf erhitzen bis sie richtig warm ist, aber noch trinkbar

- dann vom Herd nehmen und das Kurkuma-Pulver, Kokosöl, Pfeffer, Zimt und Ingwer hineingeben

- so lange umrühren, bis sich die Zutaten (vor allem das bei Raumtemperatur feste Kokosöl) gut in der Milch gelöst haben

- nun die goldene Milch mit Agavendicksaft oder Ahornsirup nach Belieben süßen.

 

Es empfiehlt sich, eine Tasse des "Goldenen Wunders" pro Tag zu sich zu nehmen. Besonders wirksam ist es, wenn es regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg getrunken wird.

 

Wir bei FFD haben auch positive Wirkungen bei Muskelkrämpfen feststellen können und konnten vor allem Voltaren damit ersetzen. Auch bei Allergien aller Art gab es interessante Linderungen. Auch die Atmung verbesserte sich bei einigen erheblich, so auch bei Schnarchern sowie bei Rauchern. Manche bemerkten ein wohltuendes Kribbeln im Körper. Fisteln verschwanden. Schlafstörungen konnten beseitigt werden. Wem das Getränk weniger schmeckt, sollte den Milchanteil erhöhen. 

 

Für weitere Auskünfte und Erfahrungen stehen unsere Mitglieder auch auf unseren Stammtischen zur Verfügung.

 

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